Close-up of an engineering drawing on paper with a pencil and calculator resting on top, suggesting technical design or calculation work.

PROTEGO® Engineering Service

Tankmodellierungslösungen außerhalb des Anwendungsbereichs internationaler Normen

PROTEGO® Engineering Service ist die neue PROTEGO® Abteilung, die Analysen und Auslegungen zu Sicherheits- und Prozessfragen erstellt. Wir unterstützen unsere Kunden mit Tankmodellierungen und Sicherheitsbetrachtungen bei Aufgaben, die über die Anwendung von PROTEGO® Geräten hinausgehen.

Unsere Fachgebiete sind:

 

  • Schutz von Tanks gegen normale und besondere Wetterbedingungen
  • Entscheidungshilfen bei der Isolierung von Tanks und Rohrleitungen
  • Sichere und kosteneffiziente Minimierung von Produktverlusten aus Festdach- und Schwimmdachtanks, einschließlich Berechnung der VOC-Emissionen und Ermittlung der Inertisierungsanforderungen
  • Sichere Auslegung und schwingungsfreie („chatter-free“) Installation von Be- und Entlüftungsventilen als unabhängige Schutzebene (IPL) in komplexen Vent-Header-Systemen, einschließlich Bewertung der Geräuschpegel und Rückstoßkräfte der PROTEGO®-Armaturen

Beispiele des PROTEGO® Engineering Services

Ein Kunde möchte die Betriebstemperatur seiner Asphalt- und Vakuumrückstandstanks auf über 200 °C erhöhen.

 

Die in ISO 28300 und API 2000 beschriebenen Modelle für die thermische Einatmung („thermal inbreathing“) sind jedoch nur bis zu Kopfraumtemperaturen von 55 °C anwendbar und decken diesen höheren Temperaturbereich nicht ab.

 

PROTEGO® ENGINEERING SERVICE wurde daher beauftragt, die erforderlichen Atmungs- bzw. Entlüftungsraten für diese Tanks unter den neuen Betriebsbedingungen neu zu bewerten.

Ein Kunde plant, den Schaumwärmeschutz eines Propylenoxid-(PO-)Tanks zu entfernen und den Tank mit einem weißen Schutzanstrich zu versehen. Durch das Entfernen der Dämmpaneele können Betreiber wasserinduzierte Korrosion unter der Isolierung besser erkennen und beheben. Gleichzeitig führt der Wegfall der Dämmung jedoch dazu, dass der Tankinhalt durch erhöhte Sonneneinstrahlung höheren Temperaturen ausgesetzt wird.

 

PROTEGO® ENGINEERING SERVICE wurde beauftragt, das Risiko flüchtiger Emissionen aus dem Tank zu bewerten, wenn infolge der solaren Aufheizung des ungedämmten Tanks die Temperatur ansteigt, das Sicherheitsventil anspricht und öffnet.

Seit ihrer Gründung hat die PROTEGO® ENGINEERING SERVICE zahlreiche Kunden bei der Bewertung der Auswirkungen von Dampfkondensation und Dampfkollaps auf die Atmungsanforderungen ihrer Lagertanks und Niederdruck-Prozessbehälter unterstützt.

ISO 28300 und API 2000 berücksichtigen Kondensation im Gasraum (Headspace) nicht. Mehrere Kunden sind mit einem schnellen Dampfkollaps konfrontiert, der durch das Einbringen einer kalten Flüssigkeit oder eines kalten Inertgases in einen heißen Gasraum während oder kurz nach Tankreinigungsarbeiten verursacht wird. Es wurden praxisnahe Lösungen erarbeitet und die erforderlichen Einatmungsvolumenströme (Inbreathing Requirements) für einen sicheren Betrieb festgelegt.

Interne Schwimmdachtanks besitzen ein schwimmendes Dach bzw. eine Abdeckung direkt auf der Flüssigkeitsoberfläche.

Der ordnungsgemäße Betrieb und eine regelmäßige Wartung des internen Schwimmdachs tragen wesentlich zur Minimierung von VOC-Emissionen bei.

Fehlfunktionen des internen Schwimmdachs, wie z. B. Überlastung (Overweight) oder „Burping“, führen zu diffusen Emissionen in den Gasraum (Headspace).

PROTEGO® ENGINEERING SERVICE wurde beauftragt, die Atmungsanforderungen (Breathing Requirements) für mehrere Schwimmdachtanks sowohl im Normalbetrieb als auch für verschiedene Fehlerszenarien zu bewerten.

Mehrere Kunden verbinden mehrere Lagertanks für gleiche oder ähnliche Produkte über gemeinsame Vent-Header-Systeme.

Diese Vent-Header ermöglichen einen gewissen Ausgleich von Über- und Unterdruck, indem VOCs während des Befüllens oder Entleerens zwischen den Tanks strömen können.

 

Allerdings reicht ein Vent-Header allein nicht aus, um externe Ein- und Ausatmung vollständig zu verhindern – insbesondere nicht bei thermischer Atmung, wenn alle Tanks des Verbundsystems gleichzeitig Sonneneinstrahlung oder Regenschauern ausgesetzt sind.

 

Wenige große Be- und Entlüftungsventile (Breather Vents) auf dem Header können wirtschaftlicher sein als einzelne kleinere Ventile auf jedem angeschlossenen Tank.
Diese Lösung ist jedoch nicht anwendbar, wenn die Druckverluste im Leitungssystem zu hoch sind oder die Strömungswege bis zum entferntesten Tank zu lang sind.

 

PROTEGO® ENGINEERING SERVICE wurde von verschiedenen Kunden beauftragt, die Sicherheit von Be- und Entlüftungsarmaturen auf Vent-Headern im Vergleich zur individuellen Tankabsicherung zu bewerten und eine sichere sowie wirtschaftlich sinnvolle Lösung zu empfehlen.

Unsere Kunden sind die weltweit größten Unternehmen in den Bereichen:

Öl & Gas

Chemie and Petrochemie

Agrochemie

Raffinierien

Kaltlager (LIN, LOX, LNG, LPG …)

Lebensmittel und Getränke

Tierernährung

Pharmazeutika und Kosmetika

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Disclaimer

PROTEGO® does not provide engineering services out of its Ladson, South Carolina, USA facility.
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