Fallstudie

Austausch der Flammendurchschlagsicherungen auf einer Tiefsee-FPSO

Flammendurchschlagsicherungen stabilisiert

Verbesserung der Sicherheit und der Betriebszeit

Hintergrund

Ein führender Offshore-Energieerzeuger, der eine Tiefsee-FPSO betreibt, sah sich mit zunehmenden Herausforderungen bei seinen bestehenden Flammendurchschlagsicherungen konfrontiert. Laut Projektunterlagen verursachten die Anlagen übermäßige Druckverluste, waren schwer zu reinigen und erforderten bei jedem Wartungszyklus den Einsatz eines Krans.

Flammendurchschlagsicherung DA-SB 2000, weiß

Reinigungsprobleme führten zu monatlichen Produktionsstillständen, und aufgrund der langen Reinigungszeiten musste die Arbeit oft in eine Werkstatt an Land verlegt werden. Der Betreiber benötigte eine Lösung, die Stillstandszeiten verkürzt, die Sicherheitsbedingungen verbessert und den Wartungsaufwand minimiert, ohne die bestehende Rohrleitungsführung zu verändern.

Lösung

PROTEGO® lieferte einen Satz hochmoderner Detonationssicherungen, die speziell für eine einfache Wartung auf Offshore-Anlagen entwickelt wurden. Den technischen Angaben im Bericht zufolge wiesen die Armaturen folgende Merkmale auf:

  • Einzelne, stabilisierte FLAMMENFILTER®-Scheiben für eine einfachere Handhabung und verbesserte Reinigungseffizienz
  • Ablassvorrichtungen zur Kontrolle der Kondensatbildung und zur Aufrechterhaltung einer stabilen Leistung
  • Maßgeschneiderte Abmessungen, die genau auf die vorhandene Aufstellfläche der Anlage abgestimmt sind, wodurch Rohrleitungsänderungen entfallen
  • Inbetriebnahme vor Ort, um einen nahtlosen Übergang vom Altsystem zu den neuen Einheiten zu gewährleisten

Diese konstruktiven Verbesserungen trugen direkt den Einschränkungen des Betreibers in Bezug auf Platz, Sicherheit und Zugänglichkeit vor Ort Rechnung.

Ergebnis

Nach dem Austausch erzielte die FPSO erhebliche betriebliche Verbesserungen. Interne Leistungsberichte verzeichnen unter anderem folgende Verbesserungen:

  • Höhere Reinigungseffizienz und verbesserte Handhabung
  • Deutliche Verringerung der Reinigungshäufigkeit
  • Kürzere Wartungsdauer, wodurch die Arbeiten offshore verbleiben können, anstatt auf Onshore-Einrichtungen verlagert zu werden
  • Geringerer Personalbedarf und reduzierte Sicherheitsrisiken während der Wartungsarbeiten

Insgesamt trugen diese Verbesserungen zu einer besseren Produktionskontinuität und verbesserten Sicherheitsbedingungen für das Offshore-Personal bei.

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